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Förderung von Energiemanagementsystemen

Stand: 16.12.2016

Seit dem 15. August 2013 fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Einführung von Energiemanagementsystemen (EnMS) sowie den Aufbau eines Energiecontrollingsystems.

Unternehmen können folgende Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen:

  • Zuschuss für eine Erstzertifizierung eines EnMS nach ISO 50001 (Zuschuss von max. 80 % der förderfähigen Kosten, max. 6.000 Euro)
  • In Verbindung mit einer Erstzertifizierung kann zusätzlich gefördert werden:
    • Externe Beratung zur Entwicklung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines Energiemanagementsystems (Förderung 60 %, maximal 3.000 Euro).
    • Schulung der Mitarbeiter zum Energiebeauftragten / Managementbeauftragten für ein Energiemanagementsystem (Förderung 30 %, maximal 1.000 Euro).
  • Zuschuss für die Einführung eines alternativen Systems (Zuschuss von max. 80 % der förderfähigen Kosten, max. 1.500 Euro)
  • Erwerb von Mess-, Zähler- und Sensortechnologie für EnMS (Zuschuss von max. 20 % der förderfähigen Kosten, max. 8.000 Euro)
  • Erwerb von Software für EnMS (Zuschuss von max. 20 % der förderfähigen Kosten, max. 4.000 Euro)

Die Gesamtsumme ist auf maximal 20.000 Euro pro Unternehmen und einen Zeitraum von 36 Monaten beschränkt.

Nicht antragsberechtigt sind unter anderem Unternehmen, welche nach § 40 ff. EEG eine Begrenzung der EEG-Umlage (Stromverbrauch > 10 GWh/a) oder nach § 10 Stromsteuergesetz bzw. § 55 Energiesteuergesetz eine Steuerentlastung im Rahmen des Spitzenausgleichs erhalten haben (ausgenommen sind hier KMU, welche vom Spitzenausgleich profitieren).


Ansprechpartner

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 422
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-15 03 Tel. (0 61 96) 9 08-12 40


Nähere Informationen finden Sie hier: