Das Mini-KWK-Impulsprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Seit dem 1. April 2012 bezuschusst das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), im Rahmen des Mini-KWK-Impulsprogrammes, Mini-KWK-Anlagen, die in Bestandsgebäude eingebaut werden. Dies sind größtenteils Schulen, Wohngebäude, Altenheime oder auch Hotels.

Seit Beginn des Förderprogrammes wurden bereits mehr als 4.270 Anlagen mit insgesamt 9 Millionen Euro gefördert.

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Abbildung 1: Anzahl und Leistung der Mini-KWK-Anlagen in Deutschland

In Abbildung 1 sind die Anzahl der Mini-KWK-Anlagen und deren installierte Gesamtleistung pro Bundesland dargestellt. Mit über 1.000 Anlagen und einer Gesamtleistung von rund 4.200 kW ist Nordrhein-Westfalen der absolute Spitzenreiter, gefolgt von Bayern mit 665 Mini-KWK-Anlagen und einer Gesamtleistung von rund 2.800 kW. Insgesamt kommen die deutschen Mini-KWK-Anlagen auf eine installierte Leistung von knapp 19 MW.

Unter den geförderten Anlagen weisen 12,5 % eine elektrische Leistung von unter 3 kW auf, 47,5 % eine Leistung von 3 - 10 kW und 40 % liegen im Bereich von 10 - 20 kW.


Förderkriterien

Die Förderhöhe der BAFA ist abhängig von der elektrischen Leistung einer Anlage und beginnt bei 1.500 € für eine Mikro-BHKW-Anlage mit 1 kW. Die maximal mögliche Fördersumme beträgt 3.500 € für ein Mini-BHKW mit 20 kW Leistung.

Um Fördergelder zu erhalten, muss der Modultyp der Anlage auf der "Liste der förderfähigen KWK-Anlagen bis einschließlich 20 kW" der BAFA stehen. Diese Liste ist auf der Homepage der BAFA zu finden.


Quelle und weitere Informationen:

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