FfE Logo
STARTSEITE / AKTUELLES / Nützliche §§ / Neuregelung zur Förderung gewerblicher Kälteanlagen ab 1. Januar 2014

Neuregelung zur Förderung gewerblicher Kälteanlagen ab 1. Januar 2014

Am 01.01.2014 tritt die modifizierte Richtlinie zur Förderung von Effizienzmaßnahmen an gewerblichen Kälteanlagen in Kraft. Dadurch wird das Förderverfahren erheblich vereinfacht und die Bereich an förderfähigen Anlagen erweitert. Antragsberechtigt sind alle gewerblichen Unternehmen, wobei es nicht auf die Unternehmensgröße ankommt.


Kernpunkte der novellierten Richtlinie sind:

  • Ausweitung der Leistungsgrenzen für förderfähige Anlagen
  • Anhebung der maximalen Förderung bis zu 100.000 Euro in der Basisförderung und ggf. zusätzlich eine bis zu 50.000 Euro hohe Bonusförderung
  • Eine Effizienzbestimmung der Anlage erfolgt an Hand der verwendeten Einzelkomponenten, wie Verdichter, Verflüssiger/Gaskühler, Verdampfer etc. und nicht mehr durch eine umfangreiche Berechnung der Gesamtanlage. Die Einzelkomponenten werden durch Effizienzpunkte bewertet und müssen eine Mindestpunktzahl von 85 % (Bestandsanlage) bzw. 95 % (Neuanlage) erreichen.
  • Sanierte Bestands- bzw. Neuanlagen erhalten einen Kälteanlagen-Energieeffizienz-Ausweis
  • Eigenständige Förderung von Effizienzberatungen, wie eine energetisch-kältetechnische Bestandsaufnahme durch einen Sachkundigen (Status-Check-Förderung)
  • Bonusförderung der Abwärmenutzung aus Produktionsprozessen und Kälteanlagen ist weiterhin möglich

Ausschlaggebend für die Förderung einer Kälteanlage ist zukünftig die installierte Leistung und nicht wie bisher der Stromverbrauch der Anlage.


Ab 01.01.2014 sind folgende Anlagen förderfähig:

  • Kompressions-Kälteanlagen mit 5 bis 150 kW elektrischer Leistungsaufnahme
  • Kompressions-Klimaanlagen mit 10 bis 150 kW elektrischer Leistungsaufnahme
  • Sorptionsanlagen mit 5 bis 500 kW Kälteleistung, die Abwärme oder Wärme aus KWK-Anlagen nutzen


Ab 01.01.2014 können die entsprechenden Förderanträge in Form eines elektronischen Antragsformulars beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingereicht werden.

Datenblätter zur Datenerhebung, das entsprechende Antragsformular sowie weitere Informationen zur Richtlinie finden Sie unter folgendem Link: