Photovoltaik-Einspeisemanagement – Frist für Nachrüstpflicht zum Jahresende 2013 abgelaufen

Sachstand: Januar 2014


Die Nachrüstpflicht für PV-Bestandsanlagen im Leistungsbereich zwischen 30 bis 100 kWp (Inbetriebnahme-Zeitpunkt zwischen dem 1. Januar 2009 und dem 1. Januar 2012) ist zum Jahresende 2013 abgelaufen. Das Einspeisemanagement soll dabei der Kontrolle der ins Stromnetz eingespeisten Leistung bei EEG- und KWK-Anlagen dienen, ggf. durch Trennung vom Netz, um die Netzqualität zu gewährleisten.

Wenn die Anlage bis zur gesetzlichen Frist (01.01.2014) noch nicht ordnungsgemäß umgerüstet wurde, besteht kein Anspruch mehr auf Vergütung der eingespeisten Strommenge, bis die Anlage umgerüstet wurde. Die Kosten für die Umrüstung sind vom Anlagenbetreiber zu tragen.

Für alle anderen Anlagenbetreiber, die entweder vor oder nach dem genannten Inbetriebnahme-Zeitpunkt liegen oder einen anderen Leistungsbereich abdecken, gibt die folgende Übersichtstabelle des Bundesumweltministeriums einen Einblick in die gesetzlichen Pflichten und Fristen beim Nachrüsten der PV-Anlage.

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Tabelle: Betroffene Anlagen und Fristen der Umrüstung, Quelle: BMU, 2013


Nützliche Hinweise finden sich auch hier: