FfE Logo
STARTSEITE / AKTUELLES / Nützliche §§ / Förderung von energieeffizienten und klimaschonenden Produktionsprozessen

Förderung von energieeffizienten und klimaschonenden Produktionsprozessen

Stand: 20.12.2016

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert investive Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung in gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen. Gefördert werden insbesondere:

  • Produktionsprozess- und Produktionsverfahrensumstellungen auf energieeffiziente Techologien,
  • Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie aus Produktionsprozessen bzw. Produktionsanlagen (Abwärmenutzung) innerhalb des Unternehmens (keine Einspeisung in das öffentliche Energienetz) sowie
  • sonstige Maßnahmen zur energetischen Optimierung von Produktionsprozessen.

Ziel ist es, den Energieverbrauch und die Energiekosten zu senken, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Verbreitung von Effizienztechnologien zu unterstützen bei gleichzeitiger Senkung der Emission von Treibhausgasen.

Voraussetzungen:

Antragsberechtigt sind Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland sowie Contractoren, die für ein antragsberechtigtes Unternehmen im Rahmen eines Contracting-Vertrags eine geförderte Maßnahme durchführen.

Die Maßnahme muss die Energieeffizienz des betrachteten Produktionsprozesses verbessern.

Im Einzelnen müssen die Maßnahmen:

  • Investitionsmehrkosten von mindestens 50.000 EUR umfassen,
  • spezifische Energieeinsparungen von mindestens 5 % erreichen, bei gleichem Produktionsoutput gemessen am Durchschnittsverbrauch der letzten drei Jahre der betrachteten Anlage/des Prozesses und
  • mindestens 100 kg CO2-Einsparung pro Jahr im Verhältnis zu 100 € Investitionskosten erzielen.

Die Endenergie- und CO2-Einsparung sowie die Verbesserung der Energieeffizienz in vor- oder nachgelagerten Produktionsschritten muss durch einen Energieberater nach VDI-Norm 3922 nachgewiesen werden.

Von der Förderung ausgeschlossen sind folgende Maßnahmen:

  • Maßnahmen, deren Durchführung auf einer gesetzlichen Verpflichtung oder behördlichen Anordnung beruhen,
  • der Erwerb gebrauchter Anlagen sowie neuer Anlagen mit überwiegend gebrauchten Anlagenteilen,
  • Vorplanung für Projekte,
  • Forschungs- und Entwicklungsvorhaben,
  • Beratungsleistungen (Energieberatung),
  • Einführung und Erweiterung von Energiemanagementsystemen,
  • Eigenleistungen des Antragstellers sowie
  • bereits begonnene Projekte.

Unternehmen können folgende Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen:

Die Förderung wird als Zuschuss zu den Investitionsmehrkosten gewährt.

Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, je Vorhaben maximal 1,5 Mio. EUR.

Innerhalb von 36 Monaten kann ein Unternehmen Zuwendungen für maximal drei Maßnahmen beantragen. Die Gesamtsumme der Zuwendungen ist dabei auf 1,5 Mio. € begrenzt.


Ansprechpartner:

Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT)
Karlsruher Institut für Technologie
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel. (07 21) 6 08-2 51 92
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

Nähere Informationen finden Sie hier: