Pumpspeicherkraftwerke in der Energiewende

abb3 400Erschienen in:

Energiewirtschaftliche Tagesfragen
September 2013



Autoren:

Dipl.-Ing. Luis Carr (FfE e.V.),
Dipl.-Phys. Christoph Pellinger (FfE e.V.),
Dr.-Ing. Serafin von Roon (FfE GmbH)

 

Abb.1: Jährliche Elektrizitätserzeugung (brutto) aus
Pumpspeicherkraftwerken in Deutschland 1

Hintergrund

Die öffentliche Diskussion über Pumpspeicherkraftwerke ist von der Bestimmung ihrer aktuellen und zukünftigen Wirtschaftlichkeit geprägt. Das Beispiel der geplanten Stilllegung des Pumpspeicherkraftwerks Niederwartha steht exemplarisch für die Frage, welche Rolle solche Anlagen im Rahmen der Energiewende in Deutschland spielen können. Dazu ist es nötig zu wissen, ob der stark fortschreitende Ausbau der erneuerbaren Energien einen wesentlichen Einfluss auf den Einsatz von Pumpspeicherkraftwerken zeigt, um ihre Zukunftschancen abzuwägen. Eine Analyse ihres bisherigen Einsatzes in den letzten zehn Jahren trägt zur Klärung bei.


Bisher keine garantierte Wirtschaftlichkeit

Es lässt sich zusammenfassen, dass die jährliche Stromerzeugung und das tägliche Pump-/Erzeugungsprofil in Summe für alle Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland in den letzten zehn Jahren trotz des steigenden Anteils fluktuierender erneuerbarer Energien allgemein konstant geblieben sind. Dennoch ist damit kein wirtschaftlicher Betrieb garantiert – hier muss im Einzelfall der zukünftige, exakte Einsatzplan unter Berücksichtigung möglicher energiewirtschaftlicher und politischer Randbedingungen untersucht werden.


1
Statistisches Bundesamt (destatis): Monatsberichte über die Elektrizitätsversorgung. Berichtszeitraum Januar 2002 bis Dezember 2012. destatis, Wiesbaden 2002-2013.


Zum Download des vollständigen Artikels: