Potenzieller Flächenbedarf der erneuerbaren Energien in Bayern


ee 2021 300x300Erschienen in:

ET - Energiewirtschaftliche Tagesfragen,
63. Jg. (2013) Heft 10, S. 69 - 71


Autoren:

Detlef Fischer,
Timo Schaller
(Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V.),
Corinna Steinert
(Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft mbH)



Zusammenfassung:

Der in Deutschland beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie und der Umbau der nationalen Energiegewinnung zugunsten heimischer erneuerbarer Energien wird in den nächsten Jahren zunehmend zu einer verstärkten Diskussion um die Flächennutzung führen. In Bayern ist der Endenergieverbrauch seit vielen Jahren trotzkonjunkturellen Schwankungen und unterschiedlichem Temperaturniveau im Winter relaav konstant. Nach Schätzungen des Verbandes der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (VBEW) sinkt der Gesamtendenergieverbrauch bis 2021 allenfalls nur leicht. Das vorhandene Effizienz- und Energieeins parpotenzial wird erst von diesem Zeitpunkt an bis hin zum Jahr 2050 zu einem deutlichen Abschmelzen der Energieverbräuche führen und sich damit spürbar auswirken. Die Fragen, wie die erforderliche Energie erzeugt werden soll und in welcher Weise sich Bayern damit auch optisch verändern wird, muss in den nächsten Jahren in einem offenen, gesellschaftlichen Dialog geführt und politisch entschieden werden.

 

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