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Koordination des netz- und marktdienlichen Einsatzes von Flexibilität

Vortrag von Serafin von Roon beim Dialogforum "Märkte für Flexibilität - Status Quo und Perspektive" am 09.12.2014 in Berlin.


Hintergrund:

Für die Erfüllung der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesregierung ist eine tiefgreifende Umgestaltung der Energieversorgung in Deutschland erforderlich. Durch den zunehmenden Anteil fluktuierender Erzeugung aus erneuerbaren Energien steigt der Bedarf an Flexibilität im Stromsystem.

Es stehen hierzu neben dem Ausbau der Netze für die Ermöglichung eines räumlichen Ausgleichs verschiedene weitere Flexibilitätsoptionen entlang der Wertschöpfungskette zur Verfügung, z. B. der Einsatz von Stromspeichern, eine Ausweitung von Demand Side Management sowie die Flexibilisierung des konventionellen Kraftwerkparks.

Anbieter von Flexibilitätsoptionen können u. a. auf dem Strom- und dem Regelleistungsmarkt Erlöse erwirtschaften. Die Preissignale für zusätzliche Investitionen in Flexibilität sind aktuell jedoch gering.

Folgende Fragestellungen wurden gemeinsam mit Referenten und Teilnehmern erörtert:

  • Wie entwickelt sich der Bedarf an Flexibilität? Sind durch die Entwicklung der Preissignale auf dem Strommarkt in den nächsten Jahren Anreize für Investitionen zu erwarten?
  • Welche Flexibilitätsoptionen werden bei steigenden Erlösmöglichkeiten zunächst erschlossen?
  • Inwieweit kann durch eine weitergehende Flexibilisierung der Nachfrage die Effizienz des EOM gesteigert werden?


Zum Download des Vortrags:


Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Serafin von Roon