Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen durch dezentrale elektrische Warmwasserversorgung

Der Schwerpunkt der Studie „Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen durch dezentrale elektrische Warmwasserversorgung“ liegt im Bereich der Bestandsgebäude und Maßnahmen zu deren Sanierung. Hierbei sollen der Ist-Zustand, die Optimierungsmöglichkeiten sowie die Kosten eventueller Umbaumaßnahmen in Wohngebäuden aufgezeigt werden. Ausgangslage ist der Ersatz des bestehenden Systems zur Warmwasser-Bereitung. Die Installation und der Betrieb der zentralen Systeme (Gas- und Öl-Brennwertgerät) werden dabei mit der dezentralen Warmwasserbereitung durch elektronisch geregelte Durchlauferhitzer verglichen. Über die Betrachtung im Gebäudebestand sollen die bestehenden Gesetze und Vorschriften auf ihre Plausibilität geprüft und Empfehlungen für die zukünftige Normung und Gesetzgebung im Neubaubereich erarbeitet werden.

Für eine Bewertung der dezentralen und zentralen Warmwasserbereitung werden mehrere Schwerpunkte einbezogen. Zur Darstellung des Primärenergetischen Verbrauchs und des Bedarfs an Warmwasser dienen Zapfprofile, die den Warmwasserbedarf in Abhängigkeit der Haushaltsgröße, der Tageszeit und ggf. des Wochentags und der Jahreszeit abbilden. Hierbei wird auch der Verlust an Trinkwasser betrachtet. Die Wärme- bzw. Verteil- und Zirkulationsverluste der Rohrleitungen und Armaturen sind ein Maß für die Effizienz eines Heizsystems, die CO2-Emissionen und den jährlichen Energiebedarf eines Warmwasserversorgungssystems.

Zur vergleichenden Darstellung der Investitionskosten der verschiedenen Technologien wird mit Hilfe der Richtlinien VDI 2067 und VDI 6003 die Wirtschaftlichkeit dieser gebäudetechnischen Systeme berechnet.

 

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