Potenziale für Strom im Wärmemarkt bis 2050 – Wärmeversorgung in flexiblen Energieversorgungssystemen mit hohen Anteilen an erneuerbaren Energien

Sachstand: Juni 2015

Die Studie wurde von Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft, u. a. mit Unterstützung von Dr. Serafin von Roon und Jochen Conrad, erstellt. Sie fasst den aktuellen Status und die energiepolitischen Ziele bis 2050 in Hinblick auf eine elektrische Wärmebereitstellung zusammen. Es wird ein Techniküberblick über elektrische Wärmeerzeuger für Haushalte, Gewerbe und Industrie gegeben:

  • Heizstäbe
  • Elektro-Strömungsüberhitzer
  • Elektrische Flächenheizsysteme
  • Wärmepumpe
  • Nachtspeicher
  • Hybride Wärmeerzeuger
  • Wärmerückgewinnungssysteme
  • Großwärmepumpen in der Fernwärmeversorgung
  • Elektrodenheizkessel
  • Konduktive Widerstandserwärmung
  • Induktive Widerstandserwärmung
  • Hochfrequenzerwärmung
  • Magnetische Gleichstrom-Erwärmung
  • Infraroterwärmung
  • Wärmepumpen für industrielle Anwendungen
  • Prozesse und Verfahren für Stromanwendungen in der Industrie
  • Wärmespeicher

Darüber hinaus werden ausgewählte Einsatzoptionen in Wohngebäuden, in der Industrie und in der Fernwärme untersucht. Es werden die Wechselwirkungen zwischen der Strom- und Wärmeerzeugung aufgezeigt. Außerdem wird erläutert, welche Auswirkungen Power-to-Heat Systeme auf die elektrischen Verteilnetze und die sonstige Infrastruktur sowie auf die Erbringung von Systemdienstleistungen haben. In einer Simulation wird ein kostenoptimales Langfristszenario bis zum Jahr 2050 mit besonderem Fokus auf die Rolle des Stroms im Wärmemarkt berechnet. Abgeschlossen wird die Studie mit dem rechtlichen und regulatorischen Rahmen.


Zum Download der Studie: