Entwicklung der zukünftigen Heizstruktur in München 2022

Sachstand: Dezember 2014


Im Projekt "Strukturoptimierung in Ballungsgebieten" wurden der Energieverbrauch und die Energiedichte (Strom und Wärme) für die Stadt München erfasst. Datengrundlagen waren hierbei die adressgenauen Verbräuche leitungsgebunden versorgter Objekte, sowie die dazugehörigen Gebäudetypen und Baualtersklassen. Daraus konnte die im Jahr 2007 vorherrschende Verbrauchssituation für Wärme und Strom ermittelt werden. Darauf aufbauend wurde ein Szenario bis 2050 entwickelt, um einen möglichen Verlauf der Änderungen des Energiebedarfs abschätzen zu können.

Die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich durch die Energiewende stellenweise dynamischer entwickelt als 2007 absehbar war, weshalb sich die Frage stellte, welche Änderungen in der Verbraucherstruktur gegenüber dem bisherigen Szenario zu erwarten sind.

In dieser Arbeit werden die Ergebnisse des Projektes "Strukturoptimierung in Ballungsgebieten" an die neuen Rahmenbedingungen angepasst, um für verschiedene Gebäudetypen die optimale Versorgungstechnik unter Berücksichtigung neuer Rahmenbedingungen zu finden. Nachdem die Technologien definiert und für typische Einzelobjekte untersucht wurden, erfolgt eine Hochrechnung auf die vorher festgelegten Stadtgebiete in München. Die Zusammensetzung der Beheizungsstruktur und deren Veränderung werden über Entwicklungsszenarien abgebildet und bis zum Jahr 2022 fortgeschrieben. Damit ergibt sich ein Bild der zukünftigen Verbraucherstruktur in München.


Projektlaufzeit: 2013 – 2014
Auftraggeber: Stadtwerke München GmbH (SWM)
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Zur Studie "Strukturoptimierung in Ballungsgebieten":


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