Entwicklung von Strom- und Wärmeprofilen für KWK-Anlagen

Im Rahmen des Projekts "Entwicklung von Strom- und Wärmeprofilen für KWK-Anlagen" untersuchte die FfE GmbH den Einsatz von KWK-Anlagen in den größten Fernwärmenetzen Deutschlands. Die Profile werden vom Auftraggeber EIFER (Europäisches Institut für Energieforschung EDF-KIT EWIV) verwendet, um die Modellierung von KWK-Anlagen im Strommarktmodell zu verbessern.

Nach der Methodik in Abbildung 1 werden in einem ersten Schritt durch das Fernwärme-Tool (FW Tool) für die 33 größten Fernwärmenetze in Deutschland Lastgänge für die Jahre 2011 bis 2015 generiert. Die KWK-Anlagen Deutschlands werden, sofern dies möglich ist, diesen Fernwärmenetzen zugeordnet und zu 8 verschiedenen KWK-Klassen aggregiert. Über einen Merit Order Ansatz wird im KWK Tool (KWK-Tool) der Einsatz der KWK-Klassen für jedes der betrachteten Fernwärmenetze bestimmt. Dabei werden die Grenzkosten der KWK-Klassen und die Day-Ahead-Preise am Spotmarkt berücksichtigt, um einen realen Einsatz der Anlagen zu modellieren.

 methodik

Abbildung 1: Methodik zur Erstellung der Strom- und Wärmeprofile

Die Auswertungen zeigen für die Jahre 2011 bis 2015 eine unterschiedliche Charakteristik der KWK Klassen in Abhängigkeit ihrer Grenzkosten auf. Abbildung 2 stellt die elektrische Einspeiseleistung aller KWK-Anlagen für das Fernwärmenetz Berlin in einer exemplarischen Woche 2012 dar. Zu Zeiten mit niedrigen Strompreisen werden die Grenzkosten von KWK-Anlagen unterschritten, so dass sich die elektrische Einspeiseleistung reduziert.

 

diagramm

Abbildung 2: Exemplarischer Einsatz aller KWK-Anlagen im Fernwärmenetz Berlin in Abhängigkeit vom Strompreis

 

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