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Ergebnispräsentation Lastmanagement in Süddeutschland

München, 25.04.2013


Die Studie zur Erfassung und Bewertung des Beitrags von Lastmanagement zur Deckung des Spitzenlastbedarfs in Süddeutschland wurde heute von dem bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Marcel Huber, dem baden-württembergischen Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Franz Untersteller, sowie dem Direktor von Agora Energiewende, Rainer Baake, vorgestellt.

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Foto: Pressekonferenz am 25.04.2013 in Stuttgart

Das Projekt wurde von Agora Energiewende beauftragt und unter Begleitung der Umweltministerien in Baden-Württemberg und Bayern von der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft mbH in München sowie dem Fraunhofer Institut für System und Innovationsforschung in Karlsruhe durchgeführt.

Ohne rechtzeitiges Gegensteuern könnte es in einigen Jahren in Süddeutschland zeitweilig zu einer angespannten Lage bei der Stromversorgung kommen. Die Gründe dafür liegen in wegfallenden Erzeugungskapazitäten durch den Atomausstieg, der fluktuierenden Einspeisung erneuerbarer Energien sowie im bestehenden Strommarkt.

Um das Risiko von Versorgungsengpässen zu minimieren, werden derzeit vor allem der Netzausbau und die Errichtung zusätzlicher Erzeugungskapazität sowie die Kontrahierung von Kaltreservekraftwerken vorangetrieben. Eine wenig beachtete Option ist hingegen die aktive Steuerung der Stromnachfrage. Dabei könnte ein solches Lastmanagement einen sauberen und kosteneffizienten Beitrag liefern, um die Spitzenlast zu reduzieren und den Einsatz konventioneller Kraftwerke zu optimieren.

In dieser Studie wurden Potenziale zu verschiebbaren Lasten von Industrieprozessen, Querschnittstechnologien sowie Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen erhoben.

 

Download der aktuellen Zwischenergebnisse (Stand: April 2013):


Weitere Informationen zum Projekt: