Deutschlandfunk: Stöhnende Stromkunden und hysterische Firmenbosse (01.08.2014)


Erschienen in:
Deutschlandfunk – www.deutschlandfunk.de – Reihe: Baustellen der Energiewende, vom 01.08.2014

 

von Markus Hiereth


Mit der neuesten EEG-Reform will die Bundesregierung die Energiewende vorantreiben, doch Kritiker sehen das Projekt eher gefährdet. Die Stromkunden bangen vor der nächsten Rechnung, die Industrie warnt vor einem Blackout und auf dem Land spaltet der Streit über die Schönheit oder Hässlichkeit von Windrädern Freunde und Familien.


"[...] 2011 untersuchte die Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft in München, inwieweit die Industrie den Verbrauch von Strom zeitlich lenken kann. Geschäftsführer Serafin von Roon: "Hier haben wir in mehreren Studien jetzt die Potenziale für diese Lastverschiebung quantifiziert, und da kann man sagen: Es sind ungefähr 3.000 Megawatt, die dort verschoben werden können." [...]

"Hier geht es nur um kurzfristige Korrekturen oder stabilisierende Maßnahmen. Das heißt, diese drei Gigawatt beziehen sich auf eine Zeitdauer von einer Stunde, bis dann andere Möglichkeiten der Flexibilität greifen. Hiermit kriegen wir keine Probleme hinsichtlich längerer Windflauten in Griff."

[...]

Denn die sogenannten Eigenstrom-Verbraucher müssen sich künftig mit geschätzten 300 Millionen Euro an der EEG-Umlage beteiligen. An der Münchner Forschungsstelle betreut Anna Gruber ein Netzwerk. Betriebe aus Bayern tauschen sich hier aus in Punkto Energiewende und Energieeffizienz. [...]"

 

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